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Trigger in der Trauer – warum bestimmte Momente so weh tun und wie Dir EMDR dabei helfen kann, dass der Schmerz leichter wird.

  • maierjoh6
  • 4. Mai
  • 2 Min. Lesezeit
Trauermomente spüren und aushalten können
Trauermomente spüren und aushalten können


Es passiert plötzlich.


Ein Lied.

Ein Geruch.

Ein ganz gewöhnlicher Moment.


Und mit einem Schlag ist der Schmerz wieder da –

so intensiv, als wäre nichts vergangen.


Vielleicht fragst du dich dann:

„Warum trifft mich das immer noch so stark?“


Die Antwort ist leise – aber entlastend:

Weil dein Nervensystem sich erinnert.




Wenn Trauer getriggert wird

Bestimmte Momente wirken wie Schlüssel.

Sie öffnen Türen zu Erinnerungen, die noch nicht vollständig verarbeitet sind.


Dann fühlst du nicht nur Trauer –

sondern den Verlust im Hier und Jetzt.


Das ist kein Rückschritt.

Sondern ein Hinweis darauf, dass etwas in dir noch gesehen werden möchte.




Wie EMDR dir helfen kann


In der EMDR-Therapie arbeiten wir genau mit diesen Triggern.


Wir gehen behutsam zu den Momenten zurück, die heute noch so schmerzhaft sind –

und helfen deinem Gehirn, sie neu zu verarbeiten.


Was sich verändert, ist nicht die Erinnerung.

Sondern ihre Wucht.


Der Schmerz wird leiser.

Die Erinnerung wird weicher.

Und in dir entsteht wieder mehr Raum.




Sabine – ein neuer Umgang mit der Trauer


Sabine hat vor einem Jahr ihren Vater verloren.


Immer wieder wurde sie von plötzlichen Trauerwellen überrollt –

im Alltag, ohne Vorwarnung.


In unserer gemeinsamen Arbeit hat sie begonnen, sich bewusst kleine Trauerzeitfenster zu schaffen.


Jeden Tag nimmt sie sich Zeit.

Sie schließt die Augen und geht in ihrer Vorstellung an den Ort, den sie mit ihrem Vater geliebt hat.


Dort „trifft“ sie ihn.


Sie spricht mit ihm, erinnert sich, spürt die Verbindung.


Was sich verändert hat?


Die Trauer kommt nicht mehr nur unkontrolliert.

Sie hat einen Raum bekommen.


Und die Trigger im Alltag haben spürbar an Intensität verloren.




Ein anderer Blick auf deine Trigger


Trigger sind nicht gegen dich gerichtet.


Oft zeigen sie,

wie tief deine Bindung war.


Und manchmal brauchen genau diese Momente

einen neuen, sicheren inneren Ort.


Wenn du merkst, dass bestimmte Auslöser dich immer wieder überwältigen,

kann es hilfreich sein, sie gezielt zu bearbeiten.


Du musst da nicht alleine durch.

Ich unterstütze Dich und führe Dich auf den Weg, wie Trauer mit einem Lächeln einhergehen kann und langsam ihre Schwere verliert.

 
 
 

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